Gepflegter lässt sich ein Kaffee nicht genießen. Auch im Freien braucht heute niemand mehr auf höchsten Komfort und exklusives Design zu verzichten. Edle Garnituren tragen exklusives Ambiente nach draußen. Im Trend: die nicht kaputt zu kriegenden neuen Geflechte aus Polyethylenfaser. Weitaus beständiger als Rattan und Korb machen sie Schluss mit kleinen Rissen und Brüchen, an denen man sich früher schnell mal eine Laufmaschen holte. In solch einen Stuhl mag man sich auch in Seide und Organza entspannt zurücklehnen.


Libelle auf der Nasenspitze, Schmetterling auf der Hand? Mit einem Schwimmteich kein Problem. Der neue Badespaß sagt Chlor und Chemie Adieu. Neben der offenen Schwimmzone gibt es im Biopool einen Bereich, in dem sich das Wasser regeneriert: Schilf und Wasserpflanzen filtern hier das kühle Nass und geben zugleich Fauna und Flora eine Heimat. Terrassen und Uferplanken machen den Weg ins Wasser sicher und bequem. Und sie laden zum entspannten Genuss. So lässt sich’s leben – für Mensch und Tier.


In den Monsunwäldern Süd- und Südostasiens, vom indischen Dekkanhochland bis Laos und Myanmar, ist der Teakbaum zuhause. 30 Meter und höher können die Riesen aufragen. Ihr Holz ist so reich an natürlichen Ölen, dass es selbst ohne Nachbehandlung und im feuchten Klima Mitteleuropas auf Jahre hin ansehnlich bleibt. Dabei muss sich niemand sorgen, dass um dieser Vorzüge willen die Natur leidet. Teakmöbel von kriegerhome verwenden natürlich nur Hölzer aus zertifiziertem Anbau, der die Umwelt schont.


Es ist eins der vielseitigsten Materialien: Streckmetall, das leichte, feine Stahlgewebe, wird heute mit Kunststoff versiegelt und zu Möbeln unterschiedlichster Stile verarbeitet: von romantisch bis elegant. „Gewebe“ ist eigentlich falsch, denn Streckmetall entsteht, wenn versetzt geschnittene Metallplatten scherenartig zu einem Gitter auseinandergezogen werden. Ein Klassiker des Gartenmöbelbaus – erhältlich in ungeahntem Formenreichtum, der die Stabilität von Stahl, die Haltbarkeit von Kunststoff und das edle Design einer alten Materialtechnik in Einklang bringt.

Lust auf Lila? Kein Modezar kommt diesen Sommer an Violett & Co vorbei. Da darf auch der Garten nicht zurückstehen: Probieren Sie doch mal ein Beet mit blassen Ritterspornen, Akelei, Storchenschnabel, nickendem Beifuß, duftendem Lavendel, gekrönt von den üppigen Blütenkugeln des Zierlauchs, gebettet auf Steppensalbei, und abgerundet mit dem feinen Bleu Mourant edler Hortensien. Ein Augenschmaus in Amethyst und Flieder, der sicher zum neuen Lieblingsplatz im Freien wird.

Eine grüne Ecke im Garten ist Balsam für die Seele. Die Legende weiß von Sankt Fiacrius, Mönch im Irland des 6. Jahrhunderts und Schutzheiliger aller Gärtner, dass er Krankheiten von Blindheit bis Tumoren heilen konnte. Auch ohne Legende ist sicher: Eine grüne Ecke im Garten hilft, das Leben zu entschleunigen. Pflanzen Sie ihr schattiges Refugium – mit Funkien und Farnen, mit Elfenblumen und japanischem Ysander. Formschnitt bringt noch mehr Ruhe und weiß blühende Astilben einen zarten Akzent.


Wer Holz als Bodenbelag für die Terrasse bevorzugt, muss dafür nicht auf tropische Hölzer zurückgreifen. Heimische Lärche eignet sich genauso gut. Sie wird seit Generationen unbehandelt für Dächer und Bauten benutzt und verwandelt sich in herrlich silbern schimmernde Flächen. Robinie ist ebenfalls robust – selbst ohne Imprägnierung. Und auch Eiche und Buche werden durch eine spezielle Wärmebehandlung ohne Chemie ausgesprochen haltbar. Achten Sie beim Kauf einfach auf die Bezeichnung Thermoholz.


Bis ins Japanische hat es das Wort geschafft: „Pikunikku“ sagt man am Fujiyama und meint auch dort: die Tafelfreuden in der Natur. Im Barock wurde das Essen im Freien als Sommervergnügen des Adels populär, doch erst das England Queen Victorias, die oft und gerne draußen gespeist haben soll, erfand mit dem Picknick ein Wort dafür. Am bequemsten genießt man heute die Gaumenfreuden al fresco an einem schön gedeckten Tisch auf bequemen Stühlen – im eigenen Garten.


John Claudius Loudon, Botaniker aus Glasgow, Gartenkünstler und Herausgeber der ersten Gartenzeitschrift überhaupt war es, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts den kleinen Garten hoffähig machte. Spätestens mit dem Aufkommen der Balkons im 20. Jahrhundert weiß man es sicher: Ein Refugium im Freien braucht nicht viel Raum. Filigrane Möbel, die sich klappen oder stapeln lassen, schaffen bequeme Sonnenplätze wo immer man sie sich wünscht – flexibel, platzsparend und abwechslungsreich.